Kurzer Boxenstopp in Berlin, wenige Stunden vor meiner nächsten Asienreise. Diese warmen Tage im Mai sind es, die mir immer wieder vermitteln, warum ich gerne hier lebe. Das Leben verlagert sich auf die Straße, man sitzt im Freien, um zu genießen und den Genuss mit anderen zu teilen.

Ohne festen Plan startete ich und fand ich mich in meinem liebsten Berliner Tapas Restaurant, dem Pan y Tulipan in der Winterfeldtstraße in Berlin Schöneberg wieder. Davon muss ich bald mehr schreiben, denn gute Tapas Restaurants sind rar. Ich aß Crocetas de Bacalao und Manchego mit Kapernbeeren.

Berichten will ich über einen frischen Wein, den ich trank. Der Zapadorado 2005 Verdejo der Bodegas Rueda Pérez war genau das, was diesen späten Frühlingstag pefekt machte. Ich habe mich, zugegebenermaßen, in der letzten Zeit etwas an Sauvignon Blanc sattgetrunken. Da ist ein Verdejo die richtige Alternative, bietet er doch ähnliche exotische Geschmackssensationen.

Der Zapadorado hat meine Nase erst einmal mit einem intensiven Duft nach Frühlingswiese angefixt (zum Glück bin ich nicht Heuschnupfen gefährdet). Danach Ananas und andere helle Früchte. So schmeckt der Sommer!