Von Holland kommend, verbrachte ich meine Nacht in Papenburg (Hotel Kuhr, Einzelzimmer € 55 mit Frühstück: ordentlich, für eine Nacht ok). Papenburg an der Ems ist vor allem bekannt durch seine die Meyer Werft, auf der unter anderem große Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Ansonsten ist Papenburg eine langweilige norddeutsche Stadt, die nicht wirklich zum Verweilen einlädt.

Da ich noch etwas Zeit bis zu meinem Termin in Bremen hatte, machte ich mich auf die Internetsuche nach einem netten Café und Restaurant und geriet auf die Seite des The Cruise Café Hotel. Mann, dachte ich, alle Achtung – Bremen hat so ein großes Schwulenhotel? Ich hatte mich getäuscht – Cruise bezieht sich in diese Sinne auf Kreuzfahrt, und in diesem Stil sind auch Hotel, Cafè und Hotel aufgemacht: maritim und gediegen.

Das Cruise Café Hotel gehört zu einer Franchisingkette, die mehrere Hotels/Restaurants in Deutschland, Frankreich und der Schweiz betreibt. Das Unternehmen ist Partner des WWF und unterstützt das Programm zum Schutz der Meere.

Leider hat das Restaurant mittags nicht geöffnet, denn das Konzept klingt aufregend: Es gibt fünf Themenmenüs: Caribbean, Transatlantic, Indochinese, Medditerenean und Baltic. Wie gerne hätte ich die Indochinese Platter (€ 13,80) oder die Caribbean Like Pizza (€ 11,90) ausprobiert. Die Cocktail- und die Weinkarte sehen ordentlich aus, aber leider konnte ich wegen meines Termins nichts dergleichen probieren. Stattdessen begnügte ich mich mit einem Latte Macchiato (€ 2,80), der lecker war.

Ach ja: Das Café hat ein kostenloses WLan. Wiederkommen. Über Kommentare von Lesern, die das Hotel und das Restaurant ausprobiert haben, würde ich mich freuen.